Kreispokalendspiele in Marklohe

Pfingstmontag, strahlender Sonnenschein und ein vollgepackter Finaltag: In Marklohe wurden die Kreispokalsieger 2026 ermittelt. Von der Ü40 bis zum Herrenfinale erlebten die Zuschauer enge Spiele, späte Entscheidungen und einen langen Fußballtag, der einmal mehr zeigte, wie vielfältig der Amateurfußball im Kreis Nienburg ist.

Dramatischer Auftakt bei der Ü40

Bereits das erste Finale des Tages bot alles, was ein Pokalspiel ausmacht. Zwischen dem TuS Drakenburg und der SG Langendamm/Husum entwickelte sich ein enges und intensives Spiel über 2x30 Minuten.

Nach torloser erster Halbzeit ging Langendamm/Husum in der 35. Minute in Führung. Drakenburg gelang jedoch praktisch mit der letzten Aktion der regulären Spielzeit noch der Ausgleich zum 1:1.

Wie schon im Halbfinale gegen die SG Aller-Weser behielt die SG Langendamm/Husum anschließend im Elfmeterschießen die Nerven und sicherte sich erneut vom Punkt den Pokalsieg. Für beide Teams war es seit Jahren die erste Finalteilnahme in Marklohe.

RSV Rehburg verteidigt den Ü32-Titel

Im Ü32-Finale setzte sich der RSV Rehburg deutlich mit 6:1 gegen die SG Hoyerhagen/Hoya/Duddenhausen durch.

Zur Halbzeit lag Rehburg bereits mit 2:1 in Führung, ehe die Mannschaft im zweiten Durchgang ihre Erfahrung und Effizienz ausspielte und den Pokal damit zum zweiten Mal in Folge gewann.

Frauenfinale entscheidet sich im Elfmeterschießen

Auch im Frauenfinale blieb es bis zum Ende spannend. Die SG Loccum/Wasserstraße traf als Bezirksliga-Absteiger auf den SV B-E Steimbke.

Nach einer torlosen ersten Halbzeit stand es nach regulärer Spielzeit 1:1. Im anschließenden Elfmeterschießen setzte sich Loccum/Wasserstraße mit 5:3 durch und sicherte sich den Pokalerfolg.

Stöckse holt den Herrenpokal

Im Herrenfinale traf der SV G-W Stöckse I auf den SC Haßbergen. Bereits zur Halbzeit führte Stöckse mit 2:0 und legte damit die Grundlage für den späteren 3:1-Erfolg.

Damit durfte der SV G-W Stöckse am Ende des Tages den Herren-Kreispokal mit nach Hause nehmen.

Walking Football als Teil des Finaltags

Zwischen Frauen- und Herrenfinale stand zudem ein Walking-Football-Einlagenspiel zwischen dem SC Marklohe und den Silberlöwen des SV Hämelhausen auf dem Programm.

Das Spiel zeigte, dass Fußball in unterschiedlichsten Formen gespielt werden kann und sorgte zusätzlich für viele positive Gespräche rund um den Finaltag.

Große Unterstützung im Hintergrund

Neben den Spielen selbst prägte vor allem die Organisation den Tag. Rund 35 bis 40 Schiedsrichter waren über den gesamten Pfingstmontag im Einsatz. Hinzu kamen zahlreiche Helferinnen und Helfer sowie der komplette Vorstand des NFV-Kreis Nienburg, der vor Ort mitarbeitete.

Ein besonderes Detail des Tages:
Aki Meyer erwies sich gleich doppelt als Glücksbringer. Zunächst gewann er als Spieler mit der SG Langendamm/Husum das Ü40-Finale, später dann als Trainer mit dem SV G-W Stöckse auch das Herrenendspiel.

Die Kreispokalendspiele 2026 boten damit nicht nur sportliche Highlights, sondern vor allem auch ein starkes Bild für ehrenamtliche Zusammenarbeit und Fußballgemeinschaft im Kreis Nienburg.


Autor: Janine Geisler (Fotos Geisler // Wehrmann)