Jürgen Michaelis verabschiedet sich nach 22 Jahren als Auswahltrainer

Jürgen in seinem Element

Ein Abschied, der Respekt verdient:

Jürgen Michaelis beendet nach unglaublichen 22 Jahren seine Arbeit als Auswahltrainer der Juniorinnen im NFV-Kreis Nienburg.

 

In einer Zeit, in der Kontinuität immer seltener wird, ist dieses Engagement bemerkenswert. Über zwei Jahrzehnte lang hat Jürgen unzählige Spielerinnen begleitet, gefördert und geprägt – mit einer Mischung aus Fachwissen, Geduld und echter Leidenschaft für den Mädchenfußball.

Sein offizieller Rücktritt wurde bereits im Juni beim Kreisfußballtag bekannt gegeben. Dennoch stellte Jürgen seine Arbeit nicht einfach ein. Im Gegenteil: In den vergangenen Monaten übernahm er weiterhin das Training der Juniorinnen – als Vertretung für Carmen Herzog, die sich in der Elternzeit befand. Ein stiller Beweis dafür, wie sehr ihm die Mädchen, der Fußball und der Kreis am Herzen liegen.

Am vergangenen Montag leitete Jürgen offiziell sein letztes Auswahltraining.
Stefan Gilster, Leiter Qualifizierungsausschuss und stv. Kreisvorsitzender, war persönlich vor Ort, um sich öffentlich für die jahrzehntelange, herausragende Zusammenarbeit zu bedanken. Zwischen den beiden ist über die Jahre nicht nur ein vertrauensvolles Arbeitsverhältnis, sondern eine echte Freundschaft entstanden – gewachsen durch gemeinsame Entscheidungen, intensive Trainingsjahre und unzählige Momente am Spielfeldrand.

Ganz verabschieden wird sich Jürgen aber nicht. Als Opa und Vater bleibt er in einer Fußballfamilie ohnehin mit dem Vereinsleben verbunden. Und sein Nachfolger – und Sohn – Jan-Hannes Michaelis ließ bereits durchblicken, dass auf Jürgen weiterhin Verlass ist: Auch künftig steht er für Vertretungen bereit, wenn Unterstützung gebraucht wird.

22 Jahre Auswahltrainer – das steht für Herzblut, Verlässlichkeit und echten Einsatz für die Talente im Kreis.
Mit seinem Abschied endet ein Kapitel, das den Juniorinnenfußball im Kreis Nienburg nachhaltig gestaltet hat.

Danke, Jürgen. Für das Herz, die Zeit und die Beständigkeit, die heute selten geworden ist.


Autor: Janine Geisler